Die Insel Usedom ist nach Rügen die zweitgrößte der deutschen Inseln, wobei ein Teil von ihr zu Polen gehört. Ihr Name geht auf das slawische Wort "uznam" zurück, welches so viel wie Mündung bedeutet. Tatsächlich
befindet sich Usedom vor dem Mündungsdelta der Oder. Fast an der gesamten Außenküste entlang erstreckt sich ein feinsandiger Strand, gesäumt von einem schmalen Küstenwald. Hier
vermischt sich salzhaltige Seeluft mit sauerstoffreicher Waldluft und es entsteht eine gesunde frische Brise.

Weg zum Strand durch den Küstenwald
Die Binnenküste Usedoms am Peenestrom, Krumminer Winkel und Achterwasser ist stark zerklüftet und es drängen sich die Boddengewässer tief in die Insel hinein. Die schmalste Stelle der
42 km langen Insel befindet sich in der Nähe von Koserow und ist gerademal 200m breit.
Der Nordwesten der Insel ist relativ eben, der Südostteil wird wegen seiner Hügellandschaft auch als "Usedomer Schweiz" bezeichnet, auch wenn die höchste Erhebung, der
Golm, gerade mal knapp 70 Meter misst.
Nicht nur der rund 40 kilometerlange Sandstrand macht Usedom zu einem Paradies für Badeurlauber, auch die mehr als 1900 Sonnenstunden im Jahr laden zum erholen und entspannen ein. Usedom
ist eine Ferieninsel wie aus dem Bilderbuch mit eleganten Seebädern und Bäderarchitektur. Prachtvolle Villen und Pensionshäuser zeugen von der Anfangszeit des Tourismus, vor allem in den
drei Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Liebevoll restauriert laden sie zum verweilen und genießen ein.

Strandabschnitt mit Bäderarchitektur in Bansin
Wer die ländliche Idylle mit stillen Seen, grünen Wiesen und kleinen Fischerdörfern sucht, wird auf Usedom im Hinterland und am Achterwasser ebenfalls fündig.

ländliche Idylle im Hinterland
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